Diese Unkraut-Clique ist jetzt leicht zu erkennen und hat ein Höllentempo drauf, wenn man sie nicht rechtzeitig erkennt und gewähren lässt. Die Fuchsschwanz-Arten sind ja auf der ganzen Erde verbreitet, wir kennen sie auch als schöne, dunkelrote Zierpflanze sowie als Körneramaranth (oder Inkaweizen), aber um diese geht es hier nicht. Der “Zurückgekrümmte Fuchsschwanz” ist es, der auf den Selbsternte-Parzellen gerne seine Platzansprüche verteidigen will. Er kann als Miniaturausgabe auch schon einmal Samenstände produzieren, aber wenn er von Anfang an freie Bahn hat, sind auch schon einmal eineinhalb Meter hohe Exemplare möglich. Was auf einer solchen dann an Samenproduktion zutage tritt, ist kein Lapperl (wie man in Österreich gerne sagt). Mehr als 100.000 bis zu einer Million (!) Samen auf einer Pflanze….

Hier noch wirklich zart und und an der anfangs rötlichen Farbe der Blattunterseite gut erkennbar.

 

 

 

 

Schön langsam… nein eher flott… nehmen die  Fuchsschwanz-Pflänzchen Fahrt auf.

Sie zeigen einen gut mit Stickstoff versorgten Boden an.

 

 

 

Die Blätter zeigen je nach Unterart recht unterschiedliche Farben, von blaugrün bis lebhaft grün.

 

 

 

 

 

Soweit sollte es auf den Parzellen allerdings nicht kommen. Über die schier unglaubliche Samenanzahl pro ausgewachsener Pflanze ist weiter oben schon geschrieben worden.

 

 

 

 

 

 

Die jungen (!), zarten Blätter können – wer noch Ergänzung zur Spinaternte sucht – auch als Blattgemüse in den Topf wandern.